Informationen für Kunden


Die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung sowie die Ergänzenden Bedingungen sind unsere allgemeinen Vertragsbedingungen für den Anschluss an die Elektrizitätsversorgung in der Niederspannung.


Netzanschluss

digitaler Netzanschlussantrag

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Elektrizität aus dem Niederspannungsnetz

Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare- Energien- Gesetz-EEG)

Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung (Niederspannungsanschlussverordnung -NAV)

Ergänzende Bedingungen der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH Niederspannungsverordnung (NAV) und zur Niederdruckanschlussverordnung (NDAV). (gültig ab dem 01.06.2017)

Preisblatt der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH zu den Ergänzenden Bedingungen zur „Verordnung über Allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsversorgung in Niederspannung“ (NAV) (gültig ab dem 01.06.2017)


Technische Mindestanforderungen

TAB 2012

Ergänzungen zu den TAB 2012 Mitteldeutschland

TAB Mittelspannung 2008

Technische Richtlinie - Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz

Ergänzung zur techn. Richtlinie - Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz

Eigenerzeugungsanlagen am NS-Netz 4.Ausgabe 2001

Merkblatt - "Eigenerzeugungsanlagen am NS-Netz" 2001

Ergänzende Hinweise "Eigenerzeugungsanlagen am NS-Netz"


Messwesen

Messstellenbetriebsgesetz


Informationen zur zukünftigen Ausstattung von Messstellen mit modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen im Sinne des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG)

Die Stadtwerke Burg Energienetze GmbH übernimmt nach § 3 MsbG den Messstellenbetrieb als grundzuständiger Messstellenbetreiber i.S.d.G., soweit nicht eine anderweitige Vereinbarung nach § 5 oder § 6 MsbG durch den Anschlussnutzer bzw. den Anschlussnehmer getroffen wird.

Die Stadtwerke Burg Energienetze GmbH wird, soweit dies nach § 30 MsbG technisch möglich und nach § 31 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, Messstellen an ortsfesten Zählpunkten mit intelligenten Messsystemen wie folgt ausstatten:

1. bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch über 6.000 Kilowattstunden sowie bei solchen Letztverbrauchern, mit denen eine Vereinbarung nach § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes besteht,

2. bei Anlagenbetreibern mit einer installierten Leistung über 7 Kilowatt.

Soweit nach MsbG nicht die Ausstattung einer Messstelle mit intelligenten Messsystemen vorgesehen ist und soweit dies nach § 32 MsbG wirtschaftlich vertretbar ist, wird die Stadtwerke Burg Energienetze GmbH Messstellen an ortsfesten Zählpunkten bei Letztverbrauchern und Anlagenbetreibern mindestens mit modernen Messeinrichtungen ausstatten.

Dies erfolgt bei Neubauten und Gebäuden, die einer größeren Renovierung unterzogen werden bis zur Fertigstellung des Gebäudes, ansonsten sukzessive bis zum Jahr 2032.

Die Ausstattungsverpflichtung betrifft im Netzgebiet der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH nach derzeitigem Stand:

Ca. 16.100 Zähler zum Umbau auf moderne Messeinrichtungen und ca. 875 Zähler zum Umbau auf intelligente Messsysteme.

Die tatsächliche Anzahl der umzubauenden Zähler kann sich in Abhängigkeit nachhaltiger Verbrauchsveränderungen bei Letztverbrauchern sowie in Folge von Neubauten, Renovierungen und Stilllegungen ändern. Die Angaben werden bei Bedarf aktualisiert.

Die Standardleistungen des grundzuständigen Messstellenbetreibers umfassen die in § 35 Abs. 1 MsbG genannten Leistungen, insbesondere:

1. die in § 60 MsbG benannten Prozesse einschließlich der Plausibilisierung und Ersatzwertbildung im Smart-Meter-Gateway und die standardmäßig erforderliche Datenkommunikation sowie

2. bei Letztverbrauchern mit einem Jahresstromverbrauch von höchstens 10.000 Kilowattstunden, soweit es der variable Stromtarif Im Sinne von § 40 Abs. 5 des Energiewirtschaftsgesetzes erfordert, maximal die tägliche Bereitstellung von Zählerstandsgängen des Vortages gegenüber dem Energielieferanten und dem Netzbetreiber sowie

3. die Übermittlung der nach § 61 MsbG erforderlichen Informationen an eine lokale Anzeigeeinheit oder über eine Anwendung in einem Online-Portal, welches einen geschützten individuellen Zugang ermöglicht sowie

4. die Bereitstellung der Informationen über das Potenzial intelligenter Messsysteme im Hinblick auf die Handhabung der Ablesung und die Überwachung des Energieverbrauchs sowie eine Softwarelösung, die Anwendungsinformationen zum intelligenten Messsystem, zu Stromsparhinweisen und -anwendungen nach dem Stand von Wissenschaft und Technik enthält, Ausstattungsmerkmale und Beispielanwendungen beschreibt und Anleitungen zur Befolgung gibt sowie

5. in den Fällen des § 31 Abs. 1 Nummer 5, Abs. 2 und 3 Satz 2 MsbG das Bereithalten einer Kommunikationslösung, mit der bis zu zweimal am Tag eine Änderung des Schaltprofils sowie einmal täglich die Übermittlung eines Netzzustandsdatums herbeigeführt werden kann,

6. in den Fällen des § 40 MsbG und unter den dort genannten Voraussetzungen die Anbindung von Erzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und die Anbindung von Messeinrichtungen für Gas und

7. die Erfüllung weiterer sich aus den Festlegungen der Bundesnetzagentur nach den §§ 47 und 75 MsbG ergebender Pflichten, insbesondere zu Geschäftsprozessen, Datenformaten, Abrechnungsprozessen, Verträgen oder zur Bilanzierung.


Preisblatt für den Messstellenbetrieb moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme gemäß Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)

Messstellenvertrag zwischen Messstellenbetreiber und Anschlussnutzer

Messstellenvertrag zwischen Messstellenbetreiber und Lieferant

Messstellenbetriebsgesetz


Einspeisung

Einspeisung Netzanschluss


Gemäß § 8 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist der Netzbetreiber verpflichtet Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas vorrangig an sein Netz anzuschließen.

Das Netzanschlussverfahren der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH erfolgt transparent und diskriminierungsfrei. In den zum Download bereitgestellten Dokumenten wird der Musterablauf beispielhaft für dezentrale Energieerzeugungsanlagen nach EEG und KWK-G mit Inhalten und Fristen dargestellt.


Ablaufplan EEG_KWK

Anmeldung zum Netzanschluss

technische Betriebsbereitschaft

technische Fertigstellung


Anlagenbetreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien sowie Betreiber von KWK-Anlagen sind nach § 9 EEG 2017 verpflichtet ihre Anlage in Abhängigkeit der installierten Leistung mit technischen Vorrichtungen auszustatten, die eine Steuerung / Begrenzung der Wirkleistungseinspeisung der Anlage in das Netz des Netzbetreibers ermöglichen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt zur Bestätigung der technischen Vorgaben.

Haben Sie Fragen zu Photovoltaik- oder BHKW Netzanschlüssen sowie dringenden Klärungs-bedarf bei Abrechnungen nutzen Sie die Adresse: eeg-kwkg@swben-burg.de

Bestätigung technische Vorgaben

Messkonzepte


Anschlussvarianten

Mögliche Einspeisevarianten sind die Volleinspeisung und die Überschusseinspeisung.

Bei der Volleinspeisung wird der gesamte in der Anlage erzeugte Strom an den Verteilnetzbetreiber geliefert.
Bei der Überschusseinspeisung wird der in der Anlage erzeugte Strom primär zum Eigenverbrauch in der Hausanlage angeboten. Vom Anlagenbetreiber nicht selbst genutzte Energie wird an den Verteilnetzbetreiber geliefert.

Entsprechende Messkonzepte finden sie unter:

Messkonzepte EEG/KWKG

Einspeisemanagement
Leitfaden zum EEG-Einspeisemanagement


Das Einspeisemanagement beschreibt die temporäre Reduzierung der Einspeiseleistung von Anlagen der Erneuerbaren Energien-, KWK- und Grubengasanlagen. Gemäß § 11 EEG sind Netzbetreiber dazu berechtigt die an ihr Netz angeschlossene Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien, Kraft-Wärme-Kopplung oder Grubengas zu regeln (sog. EEG-Einspeisemanagement).

Im EEG wird nicht näher spezifiziert, wie die Ermittlung der Entschädigungszahlung zu erfolgen hat.Der vorliegende "Leitfaden zum EEG-Einspeisemanagement"beschreibt die Grundvoraussetzungen für eine effiziente und sachgerechte Umsetzung der §§ 11 und 12 EEG. Diese Leitfadenversion enthält neben der Beschreibung zur Ermittlung der Entschädigungszahlungen für Windenergie auch die Ermittlungsverfahren für die Energieträger Biomasse, Biogas sowie Photovoltaik.

Die Bundesnetzagentur behält sich vor, zu einem späteren Zeitpunkt Regelungen für weitere Energieträger zu definieren.


Leitfaden zum EEG-Einspeisemanagement

§ 14 Einspeisemanagement

§ 15 Härtefallregelung

Anlage 1 Information für Anlagenbetreiberxt

Anlage 2 Funkrundsteuer-Empfänger FTY263 Wind und PV-Anlagen ≤ 100kW Relaisbelegung

Anlage 2.1 Funkrundsteuer-Empfänger FTY263 Biogas, PV >100kW,Wasser, KWK und Konventionelle, Relaisbelegung

Anlage 3 Bestellformular Funk-Rundsteuer-Empfänger FTY 263

Anlage 4 Inbetriebsetzungsprotokoll FRE - Einbau für Einspeiseanlagen

Anlage 5 Bestätigung der technischen Vorgaben nach § 9 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Anlage 6 Randbedingungen für die Parametrierung und den Betrieb von Funkrundsteuerempfängern bei Betreibern von Erneuerbare-Energien-Anlagen

„Plug in“-Solaranlagen / Mini-Solaranlagen


Immer häufiger werden von verschieden Herstellern steckfertige Photovoltaikanlagen, sogenannte „Plug in“-Solaranlagen, auf den Markt gebracht und massiv beworben. Auf eine notwendige Anmeldung beim jeweiligen Netzbetreiber weisen die Hersteller oftmals nicht hin oder halten diesen Schritt für entbehrlich.

Aber auch die Möglichkeit des Anschlusses der Solarmodule mittels Schuko-Stecker an eine beliebige Steckdose vermittelt gutgläubigen Anlagenkäufern den Eindruck, dass weiter nichts zu beachten sei. So soll’s funktionieren: Einfach die Solarzellen in der Wohnung an einer sonnigen Stelle platzieren, mit dem Wechselrichter verbinden und an die Steckdose anschließen.

Zu schön, um wahr zu sein: Insbesondere der Netzstecker erweckt beim Nutzer den Eindruck, er könne die Anlage durch einfaches Anschließen an eine Steckdose in Betrieb nehmen – laut Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. (VDE) ein Fehlschluss. Denn das Einstecken eines elektrischen Erzeugungsgerätes in die Steckdose ist nicht mit dem Einstecken eines elektrischen Verbrauchsgerätes zu vergleichen und widerspricht deutschen Sicherheitsnormen. Folglich drohen nicht nur Unfall-, sondern auch Haftungsrisiken.

Beim Anschluss von Stromerzeugern an die Steckdose können Sicherungen und ähnliche Sicherheitsvorrichtungen ihre Schutzfunktion nicht mehr im vorgesehenen Umfang erfüllen – sie erkennen den in die Steckdose rückgespeisten Strom nicht.

Bereits kurz nach dem Einstecken des Solar-Moduls kann es daher zu einer Überlastung des Stromkreises und im schlimmsten Fall zu Bränden kommen. Grundsätzlich empfiehlt der VDE den Solar-Nutzern dringend, die Installation einer Photovoltaik-Anlage stets durch einen fachkundigen Elektroinstallateur durchführen zu lassen, der eine normgerechte Installation nach VDE-Vorschriften gewährleistet.

Bei Errichtung von Erzeugungsanlage ist immer der zuständigen Netzbetreiber zu involvieren. Dieser benötigt die Anlageninformationen, um die lokale Netzsituation zu beurteilen und die Netzsicherheit zu gewährleisten.

Bei Fragen steht Herr Finger, Tel.:03921/48225-20, Ihnen gern zur Verfügung.

FAQs zu steckerfertigen PV-Anlagen finden Sie hier:

https://www.vde.com/de/fnn/themen/tar/tar-niederspannung/erzeugungsanlagen-steckdose

Biogasanlagen
Einsatzstofftagebuch


Nach §§ 27 und 46 EEG sind Betreiber von Biogasanlagen verpflichtet, ein Einsatzstofftagebuch zu führen. Dies ist eine Voraussetzung zur Inanspruchnahme von Grundvergütung und Boni nach EEG.

Bis spätestens 28. Februar jedes Jahres sind die Anlagenbetreiber nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet, dem Netzbetreiber alle erforderliche Daten für die Endabrechnung der diversen Boni des vergangenen Jahres zuzustellen. Bitte beachten Sie dazu die Anwendungshinweise im Dokument.


Einsatzstofftagebuch Biomasse


Netzstrukturdaten

Stromnetzkarte



Energiestrukturen

Veröffentlichung nach § 19 StromNEV
Individuelle Netznutzungsentgelte gem. §19 Abs.2 Satz 1 StromNEV


Gemäß § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV ist die Stadtwerke Burg Energienetze GmbH verpflichtet, einem Letztverbraucher ein individuelles Netzentgelt anzubieten, wenn auf Grund vorliegender oder prognostizierter Verbrauchsdaten oder auf Grund technischer oder vertraglicher Gegebenheiten offensichtlich ist, dass der Höchstlastbeitrag eines Letztverbrauchers vorhersehbar erheblich von der zeitgleichen Jahreshöchstlast aller Entnahmen dieser Netz- oder Umspannebene abweicht.

Die Stadtwerke Burg Energienetz GmbH hat die gemäß „Leitfaden zur Genehmigung individueller Netzentgeltvereinbarungen nach § 19 Abs.2 S.1 und 2 StromNEV ab 2011“ der BNetzA ermittelten Hochlastzeitfenster für alle im Netz der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH vorhandenen Netzanschlussebenen an dieser Stelle veröffentlicht.

Die Antragsvoraussetzungen für die Genehmigung der Sonderentgelte werden im Leitfaden der BNetzA beschrieben.


Grundversorgung

Festlegung des Grundversorgers


Gemäß § 36 EnWG haben Stromversorgungsunternehmen für Gebiete, in denen sie die Grundversorgung von Haushaltskunden durchführen, jeden Haushaltskunden zu allgemeinen Bedingungen und Preisen mit Strom zu versorgen. Der Grundversorger ist dabei das Energieversorgungsunternehmen, das die meisten Haushaltskunden in dem betreffenden Netzgebiet der allgemeinen Versorgung beliefert.

Im Bereich des Versorgungsgebietes des Stadtwerke Burg Energienetze GmbH obliegt die Grundversorgung der Stadtwerke Burg GmbH mit Sitz in Burg.

Bedingungen Grundversorgung

Die Grundversorgung von Haushaltskunden in der Niederspannung erfolgt zu den Bedingungen der AVBEltV.


Kontakt

Bedingungen Ersatzversorgung


Ersatzversorgung mit elektrischer Energie

Gemäß § 38 Energiewirtschaftsgesetz fällt ein Letztverbraucher in Niederspannung, für den kein Liefervertrag besteht, in die Ersatzversorgung durch den Grundversorger nach § 36 EnWG. Für das Stadtgebiet Burg ist der Grundversorger die Stadtwerke Burg GmbH.

Die Ersatzversorgung endet, wenn die Energielieferung auf Grundlage eines Lieferungsvertrages des Kunden erfolgt.

Solange Kunden keinen neuen Liefervertrag abgeschlossen haben, werden diese Kunden für maximal drei Monate zu den Konditionen der Ersatzversorgung beliefert. Nach Ablauf der drei Monate erfolgt die Weiterbelieferung zu den Konditionen und Bedingungen der Grundversorgung, sofern sie sich nicht für einen anderen Lieferungsvertrag entschieden haben.

Die Stadtwerke Burg GmbH kann den Energieverbrauch, der auf die Ersatzversorgung entfällt, aufgrund einer rechnerischen Abgrenzung schätzen und den so ermittelten anteiligen Verbrauch in Rechnung stellen.

Niederspannungsversorgte Kunden

Die Stadtwerke Burg GmbH liefert Ersatzenergie an alle niederspannungsversorgten und letztverbrauchenden Haushaltskunden - Ersatzversorgung - zu den Bedingungen der AVBEltV und zum Allgemeinen Tarif der SWB, die den Allgemeinen Bedingungen und den Allgemeinen Preisen der Grund- und Ersatzversorgung gemäß §§ 36 und 38 EnWG entsprechen.

Für niederspannungsversorgte Kunden mit einer messtechnischen Erfassung der bezogenen elektrischen Höchstleistung kommt die Entgeltregelung Preise nach gemessener Leistung (GL) zur Anwendung.

Service

Installateurverzeichnis


Informationen für Lieferanten


Netzzugang

Mit der Einführung des Energiewirtschaftsgesetzes am 24. April 1998 hat der deutsche Gesetzgeber die EU-Richtlinie zur Liberalisierung des Strommarktes in nationales Recht umgesetzt. Jeder Netzkunde hat seitdem die Möglichkeit, seinen Energielieferanten frei zu wählen.

Auf Grundlage der "Verbändevereinbarung über Kriterien zur Bestimmung von Netznutzungsentgelten für elektrische Energie" (VVII+) stellt der Stromnetzbetreiber Stadtwerke Burg jedem Kunden den Netzzugang diskriminierungsfrei zu den nachfolgend veröffentlichten Bedingungen zur Verfügung.

Bekanntmachung

Gemäß Verordnung über die Entgelte für den Zugang zu Elektrizitätsversorgungsnetzen (Stromnetzentgeltverordnung -Strom NEV) vom 25. Juli 2005, § 21- Änderung der Netzentgelte -wird die Antragsstellung auf Änderung der Netzentgelte zum 01. November 2006 bekannt gegeben.


Entgelte


Preisblatt zur Nutzung der Netzinfrastruktur der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH - gültig ab 01.01.2018


Entgelte für die Netznutzung von Entnahmestellen mit Leistungsmessung - Jahresleistungspreissystem



Nummer


Entnahme aus


Jahresbenutzungsdauer
< 2.500 h/a

Leistungspreis
€ / (kw*a)


Jahresbenutzungsdauer
< 2.500 h/a

Arbeitspreis
Cent / kWh


Jahresbenutzungsdauer
> 2.500 h/a

Leistungspreis
€ / (kw*a)


Jahresbenutzungsdauer
> 2.500 h/a

Arbeitspreis
Cent / kWh

3Niederspannungsnetz (NS)13,434,7778,452,17
2Umspannung Mittel-/Niederspannung14,044,4589,181,45
1Mittelspannung (MS)14,853,9890,360,96

Entgelte für die Netznutzung von Entnahmestellen ohne Leistungsmessung



Nummer

Entnahme


Grundpreis
€ / a


Arbeitspreis
Cent / kWh

3Unterbrechbare Versorgungseinrichtungen gemäß § 14a EnWG einschl. Speicherheizung, Elektro-Wärmepumpen, Elektromobile13,801,46
2Entnahme in Niederspannung für Entnahmen nach §3 KAV40,504,42
1Entnahme in Niederspannung45,004,91

Entgelte für die Netznutzung - Netzreserve



Nummer


Netz- und Umspannungsebene


Inanspruchnahme
0 bis ≤ 200 h/a
€/kWa


Inanspruchnahme
> 200 bis ≤ 400 h/a
€/kWa


Inanspruchnahme
> 400 bis ≤ 600 h/a
€/kWa

3Niederspannung (NS)67,1480,5693,99
2Umspannung MS/NS54,0564,8675,67
1Mittelspannung (MS)43,6152,3461,06

Sonderformen der Netznutzung gemäß § 19 Abs. 1 StromNEV (Monatsleistungspreise)



Nummer


Netz- und Umspannungsebene


Leistungspreis
€ /kW /Monat


Arbeitspreis
Cent / kWh

1Mittelspannung (MS)15,060,96
2Umspannung MS/NS14,861,45
3Niederspannung (NS)13,082,17

Sonderformen der Netznutzung gemäß § 19 Abs. 4 StromNEV

Für Entnahmen zur ausschließlichen Speicherung in einem Stromspeicher berechnen sich die Entgelte gemäß den Vorgaben in §19 Abs. 4 StromNEV


Sonderformen der Netznutzung gemäß § 118 Abs. 6 EnWG

Entnahmen zur Speicherung elektrischer Energie gemäß § 118 Abs. 2 EnWG sind von den Entgelten für den Netzzugang freigestellt.


Entgelte für Messstellenbetrieb


Das Entgelt für Messstellenbetrieb umfasst auch die Messdienstleistung. Die Entgelte für den Messstellenbetrieb moderner Messeinrichtungen (mME) und intelligenter Messsysteme (iMSys) gemäß Messstellenbetriebsgesetz sind in einem eigenen Preisblatt des grundzuständigen Messstellenbetreibers ausgewiesen.



Nummer


Entgelte für Messstellenbetrieb
je Zählpunkt mit Leistungsmessung


Messstellenbetrieb
€ / a

2Niederspannungsmessung je Zählpunkt303,21
1Mittelspannungsmessung je Zählpunkt562,59


Nummer


Entgelte für Messstellenbetrieb
je Zählpunkt ohne Leistungsmessung


Messstellenbetrieb
€ / a

9Telekommunikationskomponente Funk-Modem76,20
8Schaltgerät7,81
7NS-Wandlersatz28,09
6Intelligenter Zähler71,00
52- Tarif-2 Richtungszähler21,78
4Prepaymentzähler59,09
3Mehrtarifzähler einschl. Tarifschaltung26,86
2Zweitarifzähler einschl. Tarifschaltung26,86
1Eintarifzähler9,17

Sonstige Entgelte



Nummer


Konzessionsabgabe


Cent / kWh

3Belieferung von Sonderkunden 0,11
2Belieferung von Tarifkunden Schwachlasttarif 30,61
1Belieferung von Tarifkunden in Gemeinden bis 25.000 Einwohner 31,32

3) Stromlieferungen aus dem Niederspannungsnetz gelten konzessionsabgabenrechtlich als Lieferungen an Tarifkunden, es sei denn, die gemessene Leistung überschreitet in mindestens zwei Monaten des Abrechnungsjahres 30 kW und der Jahresverbrauch beträgt mehr als 30.000 kWh (§ 2 Abs. 7 KAV).



Nummer


Umlage nach Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz


Cent / kWh

4für privilegierte Letztverbräuche gilt die begrenzte KWK-Umlage gemäß § 27 KWK-G 2017 i. V m. § 64 EEGindividuell
3Letztverbrauchergruppe C > 1.000.000kWh mit Berechtigung zur Ermäßigung zum 31.12.2016 (§ 36 KWKG) für Stromkunden mit Stromkosten für selbstverbrauchten Strom > 4% des Umsatzes0,120
2Letztverbrauchergruppe B > 1.000.000kWh mit Berechtigung zur Ermäßigung zum 31.12.2016 (§ 36 KWKG)0,160
1für nicht privilegierte Letztverbräuche0,345 1


Nummer


Umlage gemäß § 19/2 Strom NEV


Cent / kWh

3> 1.000.000 kWh sofern Unternehmen des produzierenden Gewerbes gem. § 19 Abs. 2 Strom NEV0,025 1
2> 1.000.000 kWh0,050 1
1für die jeweils erste 1.000.000 kWh/Jahr0,370 1


Nummer


Offshore Haftungsumlage gemäß §17 f EnWG-Novelle


Cent / kWh

3> 1.000.000 kWh sofern Unternehmen des produzierenden Gewerbes gem. § 17f Abs. 5 S. 3 EnWG0,024 1
2> 1.000.000 kWh0,049 1
1für die jeweils erste 1.000.000 kWh /Jahr0,037 1


Nummer


Umlage Abschaltbare Lasten gemäߧ 18 AbLaV


Cent / kWh

1alle Entnahmen0,011

1) Preise gemäß der Informationsplattform der deutschen Übertragungsnetzbetreiber. www.netztransparenz.de

2) sofern Unternehmen des Produzierenden Gewerbes gem. § 9 Abs. 7 Satz 3 KWKG

3) Stromlieferungen aus dem Niederspannungsnetz gelten konzessionsabgaberechtlich als Lieferungen an Tarifkunden, es sei denn, die gemessene Leistung überschreitet in mindestens zwei Monaten des Abrechnungsjahres 30 kW und der Jahresverbrauch beträgt mehr als 30.000 kWh (§ 2 Abs. 7 KAV).


Blindstrom


Das Entgelt für in Anspruch genommene Blindarbeit beträgt 15% des in der jeweiligen Tarifzeit geltenden Wirkarbeitspreises. Die Verrechnungsblindarbeit ist die in den HT-Zeiten von SWB gelieferte induktive Blindarbeit, die 33% der in der gleichen Zeit von SWB gelieferten induktiven Wirkarbeit überschreitet.

Die Entgelte verstehen sich zuzüglich der zum Leistungszeitpunkt Umsatzsteuer.


Öffentliche Straßenbeleuchtung



Nummer


Öffentliche Straßenbeleuchtung


Arbeitspreis
Cent / kWh

1Öffentliche Straßenbeleuchtungsanlagen gem. § 17 StromNEV4,08

Seit dem 1. Januar 2014 wird gemäß der Ergänzung von § 17 der Stromnetzentgeltverordnung vom 14. August 2013 das zu entrichtende Netzentgelt für Straßenbeleuchtungsanlagen aus den Netzentgelten für leistungsgemessene Anlagen ermittelt.

Hierbei wird ein reines Arbeitspreismodell abgerechnet, dessen Grundlage der Mischpreis über die veröffentlichten Preise für die Entnahme in der Niederspannung mit einer Benutzungsdauer von >2.500 h/a und der durchschnittlichen Brenndauer der Straßenbeleuchtungsanlagen bildet.

Im Netzgebiet der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH gilt eine Brenndauer von 4.100 h/a. Demnach ergibt sich das Entgelt für die Netznutzung öffentlicher Straßenbeleuchtungsanlagen:

(100 ct/€ x LP NS in €/kW*a) / 4.100 h/a + AP in ct/kWh = AP Misch

(100 ct/€ x 78,45 €/kW*a) / 4.100 h/a + 2,17 ct/kWh = 4,08 ct/kWh

Dabei sind in den Entgelten die Kosten für vorgelagerte Netzebenen, Abrechnung, Netzinfrastruktur, Bereitstellung der Systemdienstleistungen und Deckung der Übertragungsverluste bereits enthalten.

Hinzukommen Entgelte für Messstellenbetrieb -inkl. Messdienstleistung- (Preisblatt SLP MSB), Mehrkosten gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, § 19 Abs. 2 StromNEV-Umlage, Offshore-Haftungsumlage, Umlage aufgrund der Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (Preisblatt Umlagen) und aus der Umsetzung weiterer gesetzlicher Vorgaben und ggf. Konzessionsabgabe in der jeweiligen gesetzlichen Höhe.

Die Entgelte verstehen sich zuzüglich der zum Leistungszeitpunkt jeweils geltenden Umsatzsteuer.



Engpassmanagement


Informationen zu Netzengpässen im Netzgebiet der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH entsprechend § 15 Abs. 2 StromNZV

Es sind keine Netzengpässe im Verteilnetz Strom der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH vorhanden.


Veröffentlichung der EEG-Daten der Stadtwerke Burg Energienetze GmbH


Entsprechend dem 1. Gesetz zur Änderung des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes 2006 veröffentlicht die Stadtwerke Burg Energienetze Gmbh folgende Informationen:

Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare- Energien- Gesetz-EEG)


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2017

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2017 bis 31.12.2017


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2016

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2016 bis 31.12.2016


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2015

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2015 bis 31.12.2015


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2014

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2014 bis 31.12.2014


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2013

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2013 bis 31.12.2013


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2012

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2012 bis 31.12.2012


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2011

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2011 bis 31.12.2011


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2010

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2010 bis 31.12.2010


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2009

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2009 bis 31.12.2009


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2008

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2008 bis 31.12.2008


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2007

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2007 bis 31.12.2007


EEG- Anlagenstamm | Stand: 31.12.2006

Einspeisung nach dem EEG vom 01.01.2006 bis 31.12.2006


Einspeisung

Direktvermarktung


Zur Anmeldung der Direktvermarktung Strom bitten wir Sie, dass von der Bundesnetzagentur veröffentlichte Meldeformular zu verwenden. Das Meldeformular "BK6-12-153_Beschluss_2012_10_29_Anlage_2" finden sie unter folgendem Link

Bitte senden Sie das ausgefüllte Meldeformular im Format XLS spätestens 1 Monat vor dem gewünschten Inkrafttreten der Meldung (zum Monatswechsel) an folgende E-Mail-Adresse eeg-kwkg@swben-burg.de

Der Betreff der E-Mail ist mit „Einspeisermeldung“ zu bezeichnen.


Netzstrukturdaten

Stromkreislängen



Nummer


Kabel


mit Hausanschlussltg.


ohne Hausanschlussltg.

3Niederspannung342,66 km207,772 km
2Mittelspannung188,294 km187,66 km
1Hochspannung0 km0 km


Nummer


Freileitungen


mit Hausanschlussltg.


ohne Hausanschlussltg.

1Hochspannung0 km0 km
2Mittelspannung15,020 km15,020 km
3Niederspannung14,386 km9,961 km

Leistung der Umspannebenen im Netz



Nummer


Installierte Leistung der Umspannebenen


3Mittelspannung / Niederspannung114.375 kVA
2Mittelspannung / Mittelspannung0 kVA
1Hochspannung / Mittelspannung0 kVA

Entnahmestellen



Nummer


Anzahl der Entnahmestellen im Netz


3Niederspannung16.955
2Mittelspannung44
1Hochspannung / Mittelspannung0

Leistung der Entnommene Jahresarbeit



Nummer


Jahresarbeit


2Niederspannung65.433.704 kWh
1Mittelspannung46.416.886 kWh

Versorgungsgebiet nach Einwohner



Nummer


Versorgte Einwohner


1Einwohner Stadt Burg23.771

Versorgungsgebiet Fläche



Nummer


Fläche


2geographische Fläche des Netzgebietes164 km2
1versorgte Fläche Niederspannung62 km2

Netzverluste

Nummer


Netzverluste je Netz- und Umspannebene


4Niederspannung9,49 %
3Mittelspannung / Niederspannung0,80 %
2Mittelspannung0,50 %
1Hochspannung / Mittelspannung 0 %


Nummer


Mengen und Preise der Verlustenergie


2Preise der Verlustenergie33,28 Euro / MWh
1Menge der Verlustenergie8.048.741,52 kWh

Energiestrukturen

Entsprechend § 17 Strom NZV



Nummer


Jahreshöchstlast in MW


Zeitpunkt des Auftretens

121,55718.01.2017 09:15 Uhr


Nummer


Summe aller Entnahmen in kWh


3Gesamte Entnahme111.850.587,963
2Entnahme der nicht leistungsgemessenen Kunden41.428.977,337
1Entnahme der leistungsgemessenen Kunden70.421.610,626


Nummer


Summe aller externen Einspeisungen in kWh


2Niederspannung3.646.923,86
1Mittelspannung38.090.711,93

STROM